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121TIME - Einen Tick innovativer

 

121TIME gäbe es heute nicht ohne den Mut der drei Gründer, welche trotz Konsternation und Ernüchterung in der Nach-Dotcom-Phase und im schwierigen Umfeld einer konservativen Uhrenindustrie die erste virtuelle Schweizer Uhrenfirma aufbauten. Am Anfang des Wegs in die Selbständigkeit stand jedoch nicht der Wunsch, eine Uhrenmarke zu gründen, sondern die Jungunternehmer waren auf der Suche nach einem Produkt, das man trotz grosser Stückzahlen individualisieren und übers Internet vertreiben kann - ähnlich wie Dell das mit Computern vorgemacht hat.

Rebell der Uhrenindustrie


Das passende Produkt wurde gefunden: Uhren. Konservativ? Im Gegenteil: Frédéric Polli hatte die verrückte Idee, echte 'Swiss Made'-Qualitätsuhren übers Internet zu verkaufen und dadurch mit einer alten Tradition zu brechen. Denn kein anderes Schweizer Uhrenunternehmen hatte es bisher gewagt, den Wiederverkauf über die Händler zu umgehen. Entsprechend sorgte die Idee in der Uhrenindustrie für Aufsehen, als sie im Juni 2002 mit der Firmengründung in die Tat umgesetzt wurde. Und noch heute wird die erfolgreiche Entwicklung des Mitbewerbers mit Argusaugen beobachtet...

Das Gründertrio Polli (Geschäftsführer), Daniel Morf (Marketing und Kommunikation) und Jean-Loup Ribordy (Finanzen und Administration) ist das perfekte Beispiel, dass selbst in der Uhrenindustrie eine Zusammenarbeit über den Röschtigraben hinweg perfekt ticken kann. Polli und Ribordy kommen aus dem Wallis und sprechen Französisch, Morf ist Zürcher. Der Sprachen- und Kulturen-Mix ist perfekt mit dem Hauptsitz in Martigny und der Fertigung in Naters, wo Schweizerdeutsch gesprochen wird.

Wenn es um die Philosophie des Unternehmens geht, sprechen jedoch alle die gleiche Sprache: der Kundennutzen und -service stehen stets im Vordergrund. Schliesslich basiert darauf einer der einzigartigen Vorteile von 121TIME: dem Kunden eine Einsparung von durchschnittlich einem Drittel der Kosten zu gewährleisten, da die klassischen Verkaufskanäle umgangen werden.

And the Oscar goes to...'

Das innovative Unternehmen hat sich seit dem Start über etliche weitere Sprachgrenzen hinweg entwickelt, mit dem unbescheidenen Ziel, im Internet die wichtigste Uhrenmarke zu werden. Auf diesem Weg freut es die Macher natürlich umso mehr, wenn sie unterwegs wertvolle Awards mitnehmen können, wie etwa 2004 den 'Master of Swiss Web'. Der Schweizer Internet-Oscar zeichnete 121TIME für die beste Webseite der Schweiz aus.

Auch die staatliche Wirtschaftsförderung in Form des KTI (Kommission für Technologie und Innovation) ist auf das Unternehmen aufmerksam geworden und hat es Ende 2004 mit dem begehrten KTI-Start-up-Label ausgezeichnet.

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